Heilpraktikerin für Psychotherapie Claudia Wewers
Heilpraktikerin für Psychotherapie Claudia Wewers

Therapieformen

Die Macht unserer Gedanken

 

Es ist unbestritten und wissenschaftlich bewiesen, dass unsere Gedanken einen maßgeblichen Einfluss auf unser Leben, unsere Zufriedenheit, unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit haben. Kein anderes Wesen ist in der Lage, so auf sich selbst Einfluss zu nehmen, sich positiv zu steuern oder sich zu behindern.

Unsere Fähigkeit, zufrieden und glücklich zu sein, hängt folglich entscheidend von der Beschaffenheit unserer Gedanken ab.

Sekundenschnell können wir uns wie durch Zauberhand die schlimmsten Szenen unserer Erfahrungen wieder zum Leben erwecken, mit allen körperlichen Reaktionen wie etwa Zittern oder Herzklopfen. Das Merkwürdige ist: uns passiert real doch eigentlich gerade gar nichts.

Oder wir "malen" uns in Gedanken die schönsten Erlebnisse bildhaft aus und fühlen uns dabei richtig gut und wie beflügelt.

 

Unser Unterbewusstsein steuert diese körperlichen und psychischen Reaktionen.

 

Und diese Reaktionen passieren deshalb, weil das Unterbewusstsein zwischen einer Vorstellung und reiner Realität nicht unterscheidet.

 

Die Verfahren der Hypnotherapie nach Milton Erickson und EMDR nach Francine Shapiro bieten an dieser Stelle gute und wissenschaftlich anerkannte Interventions-möglichkeiten. Durch zukunfts- und lösungsorientierte Arbeit wird das Betrachten einer Situation aus anderen Blickwinkeln erleichtert. Ein gewonnener Abstand zu belastenden Themen ermöglicht Veränderungen im Denken und das Entdecken neuer Lösungen.

 

Vielleicht kommt der Gedanke auf, worum geht es eigentlich?

Was ist mir wichtig? Was ist mir wichtig?

 

So dass Sie selbst wieder neue Perspektiven und mögliche Chancen für positive Veränderungen in Ihrer jetzigen Situation entdecken. 

 

 

 

 

 

 

 

Hypnotherapie  

 

Milton H. Erickson (1901-1980) war amerikanischer Mediziner. Er gilt als  Wieder-entdecker und Pionier der modernen Hypnose- und Psychotherapie. Erickson war überzeugt davon, dass das Unbewusste eine Quelle von Fähigkeiten und Kreativität darstellt.

Das Wort Hypnose steht dabei für den Vorgang, die Technik, die Methode, um jemanden in den Zustand einer Trance zu führen. Den Trancezustand kann man für die gewünschte Veränderungsarbeit  nutzen. 

Eine Trance ist ein Entspannungszustand, der dadurch zustande kommt, dass der bewusste Verstand zur Ruhe kommt und sich das Unterbewusstsein mit seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten entfalten kann. Die äußere Realität tritt in den Hintergrund und die innere, unterbewusste Wahrnehmung wird geschärft. Den Zustand kennen wir vom Tagträumen, von Meditationen oder tief versunkenem Lesen, bei denen man auch die äußeren "echten" Geschehnisse um sich herum kaum oder gar nicht wahrnimmt. Man ist vollkommen  in der eigenen "inneren" Welt versunkendem. In einer geführten Trance ist jedoch eine Kommunikation mit dem Therapeuten möglich.

 

 

 

 

 

 

 

 

Was bewirkt die Hypnotherapie?

Vom Autogenen Training her, einer Form der Selbst-Hypnose, sind viele der körperlichen Reaktionen bekannt. Atemtechniken helfen, dass die Atmung tiefer und gleichmäßiger wird, dadurch wird die Puls-Rate niedriger, der Blutdruck sinkt, das nervliche Erregungsniveau sinkt. Im Trancezustand löst sich auch die Muskel-spannung, der Stresshormonspiegel nimmt ab. Man ist in einem lockeren Zustand vergleichbar mit dem Befinden beim Tagträumen. Beim Tagträumen jedoch tritt die Trance automatisch auf. Mittels einer Hypnosetechnik kann dieser Zustand aber aktiv herbeigeführt werden.

 

Weil Menschen in Trancezuständen alles eher traumartig und in Bildern erleben, sind sie auch wesentlich empfänglicher für eine bildhafte und symbolische Sprache, die dazu beiträgt,  bisher verborgene Fähigkeiten zu wecken und den Klienten damit neu zu inspirieren. Da unter Hypnose nicht nur seelische, sondern auch körperliche Stressreaktionen herabgesetzt werden, können Erkrankungen oder psychische Belastungen gezielt angesprochen und beeinflusst werden. Positive innere Bilder werden in diesem Zustand besonders gut aktiviert und Belastendes kann in den Hintergrund treten. In der Ruhe findet sich wieder ein Zugang zu Ressourcen und Fähigkeiten aus der Vergangenheit, über die jeder Mensch verfügt.

 

Der kritische Verstand sagt uns ja allzu oft: "Das klappt doch nie!"

Gerade im Zustand der Tiefenentspannung steht die vom Bewusstsein des Klienten ausgeübte Kontrolle mehr im Hintergrund, dadurch öffnen sich bessere Zugänge zu unbewussten Prozessen. Der Klient soll dabei nicht manipuliert werden, denn er kann jederzeit eine Trance beenden. Empfehlungen, Impulse oder Ideen werden im Trancezustand von den Menschen leichter angenommen und können für Heilungs-prozesse genutzt werden. Immer aber entscheidet der Klient/ die Klientin darüber, welche dieser neuen Ideen und Lösungsmöglichkeiten er/ sie für die eigenen Themen  annimmt und ob und wie  sie genutzt werden. Man hat die Wahl, sich für eine stärkende  Überzeugungen zu entscheiden, für ein:  "Ja, es ist möglich."

 

 

 

 

 

 

 

 

EMDR

EMDR ist ein psychotherapeutisches Verfahren, das in den 90er Jahren überaus erfolgreich zunächst nur in der Trauma-Therapie eingesetzt und von Dr. Francine Shapiro in Kalifornien entwickelt wurde. EMDR arbeitet mit bilateraler Stimulation, eine abwechselnde Stimulierung der linken und rechten Gehirnhälfte. Die Abkürzung bedeutet Eye Movement Desensitization and Reprocessing = Desensibilisierung und Neuverarbeitung durch Augenbewegungen. Mit Hilfe der Augenbewegungen können beide Gehirnhälften synchroner zusammen arbeiten. So können auch traumatische Erlebnisse besser verarbeitet und Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Die negative Erinnerung und die damit verbundene körperliche Erregung kann abklingen. Auf der Gefühlsebene können sich positivere Gedanken ihren Weg bahnen. Mittlerweile beschränkt sich die Therapie nicht nur auf das Auflösen von Traumata, sondern wird breit gefächert eingesetzt bei psychosomatischen Störungen, Phobien, Burnout, Trauerarbeit usw.

 

Die EMDR-Technik

Das Grundprinzip besteht darin, dass sich eine Person auf eine belastende Erfahrung konzentriert, während sie mit den Augen den schnellen, sich wiederholenden Handbewegungen des Therapeuten von links nach rechts folgt. Der Vorteil der Methode liegt darin, dass die Klienten nicht gezwungen sind, Ihre Traumata oder die belastende Erinnerung wieder "genauso wie damals" zu erleben oder Vieles zu erklären, sondern in schonender Weise ein kurzes Erinnern reicht. Im geschützten therapeutischen Kontext angewendet, kann man das Verfahren vielleicht vergleichen mit einer Bahnfahrt, bei der man aus sicherer Distanz an dem Geschehen noch einmal in guter Begleitung vorbeifährt.

Ursprünglich wurden beide Gehirnhälften nur durch die Augenbewegungen aktiviert, daher der Name: Eye Movement Desensitization and Reprocessing. Heute gibt es zusätzlich andere Bewegungen und Stimulierungsformen, z. B. auditive Signale (wechselseitige Töne über Kopfhörer oder Musik) oder wechselseitige taktile Reize (kurze Berührungen z.B. des Handrückens).

 

Kann man Probleme einfach wegwinken? Wie wirkt EMDR?

Jeder Mensch hat die Fähigkeit, belastende Erlebnisse und Erfahrungen zu verarbeiten, das kann Tage, Wochen oder Monate dauern, je nachdem, wie schwierig die Situation war. Dann findet der/die Betroffene aus eigener Kraft zum inneren Gleichgewicht zurück. Das Erlebte wird vom Gehirn verarbeitet und abgespeichert und "ad acta" gelegt.

Traumatische Erlebnisse, wie nachhaltig sie sind kommt  jeweils auf das Gefühl des Einzelnen an, können psychische Wunden hinterlassen. Sind die Wunden gefühlt geringfügig, kann das Gehirn sie ohne Hilfe bewältigen, auflösen und als Erfahrung ohne schmerzliche Restempfindungen speichern. Hierbei übernimmt der REM-Schlaf eine wichtige Rolle. Genau die gleichen schnellen Augenbewegungen wie bei EMDR führt unser Gehirn selbständig im Traumschlaf aus, um Informationen zu verarbeiten (REM= Rapid Eye Movement, schnelle Augenbewegungen im Schlaf).

Manchmal werden die Möglichkeitem der Selbstheilungskräfte des Gehirns überschritten. Dann wird das Erlebte durch ähnliche Situationen immer wieder unkontrolliert hervor gebracht.

Die Betroffenen leiden unter belastenden Erinnerungen in Form von Bildern, Geräuschen, Gefühlen oder Körpererinnerungen. Diese drängen sich in quälender Weise immer wieder auf, erzeugen innere Unruhe, Schlaflosigkeit oder Panikattacken und verursachen starkes Vermeidungsverhalten.

Die bilaterale Stimulation des EMDR strebt, wie die Verhaltenstherapie, eine De-Konditionierung an. Die Augenbewegungen führen zu einer Entspannungsreaktion und die Erlebnisinhalte und deren Bewertung werden auf wesentlich angenehmere Weise abgespeichert. Am Ende einer EMDR-Therapie sollten die vorher blockierten, belastenden Erinnerungen verarbeitet und nicht mehr als problematisch empfunden werden.

Vgl.Shapiro, F. (2015) Frei weden von der Vergangenheit, Kösel Verlag

Praxis für 

Hypnotherapie, EMDR &

Entspannungsverfahren

Claudia Wewers

Heilpraktikerin für Psychotherapie

 

Oberste Feld 14

45549 Sprockhövel

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